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Die kalte Jahreszeit

Erkältung, Grippe & Co.

Kleiner Infekt oder mehr?

Schnupfen und Husten werden durch verschiedene Viren ausgelöst, die zudem sehr wandlungsfähig sind. Schniefnase, Niesen, Husten, Kratzen im Hals, manchmal auch Kopfschmerzen und erhöhte Temperatur sind Anzeichen eines grippalen Infektes. Die Grippe, die durch Influenzaviren verursacht wird, verläuft meist schwerer und geht mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber einher. Auch Bakterien können eine Atemwegsinfektion verursachen, z. B. bei bestimmten Lungenentzündungen, Mandelentzündungen, Scharlach oder Keuchhusten.

Wie stecke ich mich an?

Schniefnase, Halsschmerzen und Husten haben vor allem in der kalten Jahreszeit Hochsaison. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch vor allem durch Tröpfcheninfektion über die Atemwege und Schleimhäute der oberen Atemwege und/oder durch Schmierinfektion über Hände und Gegenstände.

Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung?

Ist eine Person aus Ihrem direkten Umfeld erkrankt, dann halten Sie möglichst Abstand, vermeiden enge Kontakte wie Umarmungen oder Küsse, verzichten auf das Händeschütteln und waschen sich mehrmals täglich gründlich die Hände. Achten Sie darauf, sich mit ungewaschenen Händen nicht ins Gesicht zu fassen, und dass die erkrankte Person auf die im nächsten Punkt aufgeführen Hygieneregeln achtet.

Impfung schützt

Zum Schutz gegen eine Ansteckung von schwerwiegenden Infektionen wie die Virusgrippe (Influenza), Covid-19, RSV oder Pneumokokken empfiehlt sich eine Schutzimpfung für bestimmte Bevölkerungsgruppen. Ob diese für sie sinnvoll ist, besprechen Sie bitte in ihrer hausärztlichen Praxis. Allgemeine Informationen zu den verschiedenen Schutzimpfungen finden Sie im unteren Teil dieser Seite.

Wie schütze ich andere vor einer Ansteckung?

Den besten Schutz bieten einfache Hygienemaßnahmen. Sind Sie selbst erkrankt, vermeiden Sie enge Kontakte und achten Sie auf das richtige Husten und Niesen sowie regelmäßiges, gründliches Händewaschen:

  • Beim Niesen und Husten möglichst einen Meter Abstand halten und sich von anderen Personen wegdrehen.
  • In ein Einweg-Taschentuch niesen oder husten und dieses möglichst gleich in einem geschlossenen Behältnis entsorgen. Ist kein Taschentuch zur Hand, halten Sie NICHT ihre Hände, sondern die Armbeuge vor Mund und Nase.
  • Verzichten Sie möglichst auf Händeschütteln. Vermeiden Sie Umarmungen und Küsse. Bei hochansteckenden Atemwegsinfektionen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske sinnvoll.
  • Schlafen Sie, wenn möglich, getrennt von Ihren Mitbewohner*innen und halten Sie Abstand zu anderen, vor allem zu Schwangeren, kleinen Kindern, älteren oder abwehrgeschwächten Personen.
  • Waschen Sie sich mehrmals täglich gründlich die Hände mit Seife und lüften Sie regelmäßig.

Wie werde ich den Infekt wieder los?

Hat es Sie am Ende dann doch noch erwischt, ist Ruhe erst einmal das oberste Gebot. Sie sollten viel Tee oder Wasser trinken und gönnen Sie sich eine warme Suppe. Gehen Sie Spazieren, wenn es nicht gerade regnet oder stürmt oder Sie hoch fiebern. Symptomlindernde Hausmittel oder Medikamente verwenden Sie je nach Bedarf. Tipps hierzu finden Sie hier:

Erkältete Familie sitzt auf Sofa und putzt sich die Nase
Infekt

Seien Sie vorbereitet!

Zwinkernde Frau mit Zitronen auf dem Arm

Gut zu wissen, was ich gegen eine direkte Ansteckung tun kann. Aber geht da nicht noch mehr? Auf dem nachfolgenden Link werden Sie zur Seite der Stiftung Gesundheitswissen geleitet, auf welcher viele nützliche Informationen aufgeführt sind, um Ihr Immunsystem zu stärken.

Logo aus BZgA wird das BIÖG
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ist aus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entstanden und bietet weiterhin nützliche Informationsmedien zu verschiedenen gesundheitlichen Themen. Plakate, Flyer und Infobroschüren können insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Pflegeheime und medizinischen Einrichtungen das Bewusstsein des Einzelnen und die gegenseitige Rücksichtnahme fördern.

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