







Im Herbst und Winter steigt die Unfallgefahr nicht nur auf den Straßen, sondern auch auf Gehwegen und Außentreppen. Stolpern, Stürzen und Rutschen ist eine immer wieder unterschätzte Gefahr, die nicht nur kleine Kinder und lebensältere Menschen betrifft. Prellungen, Verstauchungen oder auch Knochenbrüche sind oft die Folge. Das ist alles schmerzhaft und die Heilungsprozesse können langwierig sein. Also am besten gar nicht erst hinfallen!
Bei Glatteis sollten lebensältere Menschen und alle, die unsicher beim Gehen sind, lieber zu Hause bleiben. Auch wenn die Autos schon wieder normal fahren, können die Gehwege noch spiegelglatt sein. Wenn sich das Rausgehen nicht vermeiden lässt, sollten folgende Empfehlungen beachtet werden:


Die medizinische Hilfe kann abhängig von der Art und Schwere der Verletzungen durch
erfolgen.
Bei Wegeunfällen, also Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule muss ein Durchgangsarzt aufgesucht werden.
Klinikum Lippe Detmold
Röntgenstraße 18
32756 Detmold
05231/62-0
Klinikum Lippe Lemgo
Rintelner Str. 85
32657 Lemgo
05261/26-0
Auf den nachfolgenden Seiten werden Erste Hilfe Maßnahmen für die verschiedenen möglichen Verletzungen bei Stürzen aufgeführt.
Da besonders Kopfverletzungen sehr schwerwiegende Folgen haben können, ist es wichtig, zunächst festzustellen, ob der Kopf beteiligt ist.
Im Idealfall haben Sie selbst den Sturz auch beobachtet und können beurteilen, ob die Person auf den Kopf gestürzt ist. Vielleicht ist aber auch durch eine Verletzung erkennbar, dass eine Kopfbeteiligung gegeben ist.