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Sturzgefahr

Im Herbst und Winter steigt die Unfallgefahr nicht nur auf den Straßen, sondern auch auf Gehwegen und Außentreppen. Stolpern, Stürzen und Rutschen ist eine immer wieder unterschätzte Gefahr, die nicht nur kleine Kinder und lebensältere Menschen betrifft. Prellungen, Verstauchungen oder auch Knochenbrüche sind oft die Folge. Das ist alles schmerzhaft und die Heilungsprozesse können langwierig sein. Also am besten gar nicht erst hinfallen!

Stürze vermeiden

Bei Glatteis sollten lebensältere Menschen und alle, die unsicher beim Gehen sind, lieber zu Hause bleiben. Auch wenn die Autos schon wieder normal fahren, können die Gehwege noch spiegelglatt sein. Wenn sich das Rausgehen nicht vermeiden lässt, sollten folgende Empfehlungen beachtet werden:

  • Fahrrad stehen lassen. 
  • Glatte Schuhe zu Hause lassen oder in der Tasche mitführen und am Ziel die Schuhe wechseln.
  • Flache Schuhe mit griffigem Profil tragen. 
  • Schuh-Spikes sind gut, ersatzweise könnten auch ein paar dicke Einmachgummibänder über die Schuhe gezogen werden.
  • Langsam, kontrolliert gehen. 
  • Den Pinguin-Gang anwenden: Langsame, kleine Schritte und eher watscheln als gehen. Fuß komplett aufsetzen und leicht nach außen drehen, um das Körpergewicht auch zur Seite zu verteilen. Schön ist anders, aber darauf kommt es ja nicht an.
  • Der Oberkörper sollte möglichst etwas nach vorn gebeugt werden, um bei einem Sturz nicht ungebremst nach hinten auf Steißbein, Rücken oder gar Kopf zu fallen. 
  • An fest installierten Zäunen oder Geländern festhalten.
  • Abstand halten zu den gefährlichen Ecken wie Gehweg- und Bahnsteigkanten. 
  • Das Eis der zugefrorenen Pfütze so lassen wie es ist. Es muss nicht zertreten werden, Pirouetten muss man darauf auch nicht drehen. 
Gewusst wie: Bei Glatteis gehen
Schuhe mit Spike, um sicher auf eisigem Untergrund zu gehen

Medizinische Hilfe bei Verletzungen

Die medizinische Hilfe kann abhängig von der Art und Schwere der Verletzungen durch 

  • die/der behandelnde Hausärztin/-arzt bzw. Orthopädin/Orthopäde, 
  • eine/n Durchgangsärztin/-arzt bzw. Unfallchirurgin/-chirurg 
  • oder der nächste ambulante Notdienst / die nächste Notaufnahme

erfolgen.

Wichtig zu wissen!

Bei Wegeunfällen, also Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule muss ein Durchgangsarzt aufgesucht werden. 

Notaufnahme Klinikum Lippe Standort Detmold

Klinikum Lippe Detmold
Röntgenstraße 18
32756 Detmold
05231/62-0

Notaufnahme Klinikum Lippe Standort Lemgo

Klinikum Lippe Lemgo
Rintelner Str. 85
32657 Lemgo
05261/26-0

Erste Hilfe bei Sturzverletzungen

Auf den nachfolgenden Seiten werden Erste Hilfe Maßnahmen für die verschiedenen möglichen Verletzungen bei Stürzen aufgeführt. 

Da besonders Kopfverletzungen sehr schwerwiegende Folgen haben können, ist es wichtig, zunächst festzustellen, ob der Kopf beteiligt ist.  

Im Idealfall haben Sie selbst den Sturz auch beobachtet und können beurteilen, ob die Person auf den Kopf gestürzt ist. Vielleicht ist aber auch durch eine Verletzung erkennbar, dass eine Kopfbeteiligung gegeben ist.  

1. Überblick verschaffen

  1. Gestürzte Person ansprechen, fragen, ob sie Schmerzen hat.
  2. Prüfen Sie, ob Verletzungen äußerlich zu sehen sind (Wunde, Schwellung).
  3. Prüfen Sie, ob Körperbereiche erkennbar fehlgestellt sind.
  4. Prüfen Sie, ob die gestürzte Person eine Schonhaltung einnimmt. 
  5. Können die Punkte 1-4 verneint werden, sollte die gestürzte Person versuchen, Arme und Beine, einschließlich der Gelenke, zu bewegen. Falls erforderlich, leisten sie leichte Unterstützung. 
  6. Werden jetzt Schmerzen angegeben oder Arme, Beine bzw. Gelenke können nur eingeschränkt bewegt werden, hat der Sturz womöglich doch zu Folgen geführt. Dies könnten Brüche, Verrenkungen, Verstauchungen oder Prellungen sein. 
  7. Leisten Sie erste Hilfe wie weiter unten aufgeführt und wählen Sie bei Bedarf die Notdienstnummer -112.
  8. Werden weiterhin keine Schmerzen angegeben, helfen Sie der Person auf und stellen mit einfachen Fragen, z. B.: nach dem aktuellen Wochentag oder Namen von begleitenden Personen fest, ob die Person eventuell verwirrt ist. Ist das der Fall, rufen Sie die Notdienstnummer -112, da nicht auszuschließen ist, dass die Person auf dem Kopf gefallen ist. 

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