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Feinmotorik

Elterninformation

Was ist Feinmotorik?

Die Feinmotorik ist erforderlich, um kleine zielgerichtete Bewegungen ausführen zu können. Sie entwickelt sich im Laufe der Kleinkindzeit von grob auf fein, um dann im späteren Kindes- und Jugendalter sehr filigran zu werden. Im hohen Alter verliert sie sich meistens etwas, dann ist z.B. das Einfädeln in eine Nähnadel nicht mehr sicher möglich.

Welche Körperteile und -regionen sind beteiligt?

Der Begriff bezieht sich vor allem auf die Motorik (Bewegungsabläufe) kleinerer Muskeln, wie die der Hand-, Finger- oder Gesichtsmuskulatur. Beteiligt ist aber auch das Gehirn zur Koordination.

Wie funktioniert das Zusammenspiel?

Der Impuls kommt vom Gehirn und muss über Nervenleitungen an die Muskulatur weitergegeben werden. Wichtig ist dabei auch eine ausreichende Durchblutung, da die Muskeln sonst keine Energie haben.

Was können feinmotorische Schwierigkeiten sein?

Die zeigen sich beispielsweise bei Tätigkeiten wie Schreiben, Basteln oder Malen: dabei sind betroffene Kinder weniger geschickt und brauchen mehr Zeit. Aus- und Anmalen ist deutlich erschwert. Ihre Handschrift ist oft schlechter lesbar und/oder sie haben Probleme beim Ausschneiden und Zusammenfalten von Papier.

Wozu brauchen wir Feinmotorik?

  • Schreiben und Malen
  • Knöpfe schließen
  • Reißverschluss zuziehen
  • Faden einfädeln/Perlen auffädeln
  • Schuhe binden
  • Handarbeiten generell
  • Schneiden, abwaschen und abtrocknen

Weitere Empfehlungen

  • Malen Sie mit Ihrem Kind großflächig auf Tapete mit einem Pinsel oder mit Fingerfarben an Fenster, werden Sie dann in den Bewegungen gemeinsam immer kleiner, dies ist sehr hilfreich
  • Mit den Zehen ein Tuch anheben
  • Bügelperlen auf Steckplatte setzen
  • Raspeln, schmirgeln, sägen, hämmern
  • Kneten mit Teig oder Knete
  • Mithelfen im Haushalt, z.B. Brot selbst schmieren, Gemüse putzen oder schneiden, Hülsenfrüchte sortieren
  • Ihr Kind hält den dreieckigen Bleistift mit Daumen und Zeigefingern oben und unten und dreht den Stift dann
  • Zur Verbesserung der Sensibilität massieren Sie die Hände Ihres Kindes, zum Beispiel mit einem Massageball oder mit einer elektrischen Zahnbürste

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