Die Feinmotorik ist erforderlich, um kleine zielgerichtete Bewegungen ausführen zu können. Sie entwickelt sich im Laufe der Kleinkindzeit von grob auf fein, um dann im späteren Kindes- und Jugendalter sehr filigran zu werden. Im hohen Alter verliert sie sich meistens etwas, dann ist z.B. das Einfädeln in eine Nähnadel nicht mehr sicher möglich.
Der Begriff bezieht sich vor allem auf die Motorik (Bewegungsabläufe) kleinerer Muskeln, wie die der Hand-, Finger- oder Gesichtsmuskulatur. Beteiligt ist aber auch das Gehirn zur Koordination.
Der Impuls kommt vom Gehirn und muss über Nervenleitungen an die Muskulatur weitergegeben werden. Wichtig ist dabei auch eine ausreichende Durchblutung, da die Muskeln sonst keine Energie haben.
Die zeigen sich beispielsweise bei Tätigkeiten wie Schreiben, Basteln oder Malen: dabei sind betroffene Kinder weniger geschickt und brauchen mehr Zeit. Aus- und Anmalen ist deutlich erschwert. Ihre Handschrift ist oft schlechter lesbar und/oder sie haben Probleme beim Ausschneiden und Zusammenfalten von Papier.