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Elterninformation

Welche Rolle spielt die Händigkeit in der Entwicklung von Kindern und warum sollte man nicht eingreifen?

Da die Händigkeit in der Regel festgelegt ist, setzt das Kind wie selbstverständlich seine dominante Hand ein. Beginnt ein Kind spontan mit der linken Hand zu malen oder zu schreiben, soll es nicht zum Schreiben mit der rechten Hand angehalten werden. 

VORSICHT: Linkshändige Kinder können sich gelegentlich die Rechtshändigkeit abgucken (kopieren). Es können sich aber auch Einflüsse der Umwelt und/oder der Erziehung auf die Händigkeit auswirken. Die Umschulung eines Linkshänders kann im Gehirn unter Umständen zu großer Verwirrung und Überforderung führen. Dies kann Lernschwierigkeiten und seelische Probleme auslösen, die sich z.B. in folgenden Störungen zeigen können: 

  • Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Lese-Rechtschreib-Störungen, Links-Rechts-Unsicherheiten
  • Feinmotorische Störungen, Sprachauffälligkeiten (Lispeln, Stottern)
  • Minderwertigkeitskomplexe, Unsicherheiten, Verhaltensauffälligkeiten, psychosomatische Störungen

Das frühzeitige Erkennen der Händigkeit ist wichtig, um von Beginn an entsprechende Hilfestellungen leisten zu können (z.B. durch einen entsprechenden Anspitzer, die passende Schere).

Wie verläuft die Linkshändigkeit im Gehirn?

Die Ursache für eine Spezialisierung der Händigkeit auf eine bestimmte Seite liegt in unserem Gehirn. Es besteht aus zwei Hälften - einer linken und einer rechten Gehirnhälfte. Beide Gehirnhälften haben bestimmte Aufgaben. Die meisten rechtshändigen Fähigkeiten liegen in der linken Gehirnhälfte, die meisten linkshändigen in der Rechten.

Wozu über Linkshändigkeit noch reden - ist doch normal, oder?

Linkshändigkeit ist angeboren. Genetik scheint dabei eine Rolle zu spielen. Ungefähr 10,6 Prozent der Weltbevölkerung schreiben mit der linken Hand. Schon im Mutterleib kann man oft die Händigkeit erkennen.
So wird ein Stift in der linken Hand gehalten

Was ist allgemein bei Linkshändigkeit zu
beachten?

  • Linkshändigkeit ist etwas ganz Natürliches
  • Sorgeberechtigte und Lehrer sollten das Kind dahingehend unterstützen
  • Die richtige Schreibhaltung wird dem Kind von Beginn an gezeigt und muss wiederholt werden (angewöhnte Fehlhaltungen sind später sehr schwer zu korrigieren)
  • Viele Linkshänder verdrehen gerne die Ausrichtung der Buchstaben, schreiben also in Spiegelschrift; dieses Phänomen ist bis zur 2./3. Klasse normal
  • Zwingen Sie Ihr Kind nicht zum Schreiben mit der rechten Hand
  • Bei häufigem Wechsel der Hände kann die Abklärung durch einen Ergotherapeuten ab dem vollendeten fünften Lebensjahr erfolgen

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