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Lange gesund bleiben!

Es gibt nicht viel, was so weitreichende Auswirkungen auf die Lebensqualität hat, wie die Gesundheit. Gesundheitsprävention hat das Ziel, Erkrankungen zu vermeiden und die Gesundheit so lange wie möglich zu erhalten. Schwerwiegende Erkrankungen und mögliche Risiken sollen frühzeitig erkannt werden, um sie zu verhindern oder deren Folgen zu verringern. Im Bereich der Rehabilitation und Prävention gelingt es Lippe mit gleich zwei Heilbädern und vielen spezialisierten Einrichtungen, Angebote bereitzustellen, die Gesundheit möglichst lange zu wahren.

Gesundheitsförderung und Prävention

Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit. Durch eine gesunde Lebensweise lassen sich viele Krankheiten vermeiden und die eigene Lebensqualität nachhaltig verbessern. Dies nennt man Verhaltensprävention, da es sich auf das Gesundheitsverhalten des Einzelnen zur Vermeidung von Krankheiten bezieht. 

Damit es dem Einzelnen besser gelingen kann, sich gesundheitsbewusst zu verhalten, wird auch in bessere Arbeits- und Umweltbedingungen investiert. Dieses nennt man Verhältnisprävention, da sich durch Anpassungen in der Umgebung die Verhältnisse zur Vermeidung von Krankheiten für viele Menschen gleichzeitig verbessern lassen. 

Die Koordinierungsstelle am Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen, bietet Informationen und Beratung zur Projektentwicklung und Antragstellung in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung an. Besonders gefördert werden Projekte, die Teil einer kommunalen Gesamtstrategie sind. 

Projekte zur Gesundheitsförderung und Prävention in Kommune, Kindergarten und Schule können ebenfalls finanziell unterstützt werden. Dazu müssen sie inhaltlich demLeitfaden Prävention der GKV entsprechen. Förderanträge werden bei der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit NRW (KGC) gestellt.

Gesundheitsplanung

Die Gesundheitsplanung ist ein Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Ihr Ziel ist es, die gesundheitliche Versorgung, Prävention und die Gesundheitsförderung vor Ort bedarfsgerecht und nachhaltig zu gestalten. In Ihrem Gesundheitsamt werden hierzu folgende Aufgaben umgesetzt:

Analyse und Bestandsaufnahme

Daten zur Gesundheitslage der Bevölkerung werden in der kommunalen Gesundheitsberichterstattung (GBE) analysiert. Die GBE dient dazu, gesundheitliche Entwicklungen, wie bspw. die Zunahme bestimmter Krankheiten, aufzuzeigen oder Lücken in der Versorgungslandschaft zu identifizieren. Auf dieser Grundlage können gezielt Maßnahmen eingeleitet oder Handlungsempfehlungen an die Politik ausgesprochen werden. Die Berichte der Gesundheitsberichterstattung (GBE) im Kreis Lippe finden Sie hier.

Planung und Koordination

Durch Entwicklung von Konzepten zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung, Abstimmung mit anderen kommunalen Bereichen und die Vernetzung von Akteuren im Gesundheitswesen, unter anderem in der Kommunalen Gesundheitskonferenz oder weiteren spezifischen Arbeitsgruppen. Unter Berücksichtigung und Beteiligung der Handelnden vor Ort können so gemeinsam passende Lösungen entwickelt und umgesetzt werden.

Gesundheitsförderung und Prävention

Durch Entwicklung und Umsetzung von Programmen wie z. B. Suchtprävention, Bewegungsförderung für unterschiedliche Altersgruppen oder gesundheitliche Aufklärung.

Kommunale Gesundheitskonferenz (KGK)

Der Kreis Lippe hat auf Grundlage des § 22 (vormals § 24)  des Gesetzes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG NRW) mit Beschluss des Kreistages vom 27.06.2016 die Kommunale Gesundheitskonferenz des Kreises Lippe (KGK) einberufen.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz (KGK) dient der Vernetzung von Akteuren im Gesundheitswesen im Kreis Lippe. In dieser interdisziplinären Konferenz werden die nachfolgend aufgeführten Bereiche vertreten:

  • Medizinisch-ambulante sowie -stationäre/teilstationäre Versorgung
  • Rehabilitationseinrichtungen voll- sowie teilstationär
  • Pflegeeinrichtungen stationär sowie ambulant
  • Krankenversicherungen
  • Politik

Die KGK berät gemeinsam aktuelle Fragen der gesundheitlichen Versorgung auf örtlicher Ebene. Die Gesundheitsberichterstattung ist für die KGK ein Instrument, um aktuelle Entwicklungen und Gesundheitsfragen im Kreis Lippe zu erkennen und aufzugreifen. Bei Bedarf gibt die KGK unterstützende Handlungsempfehlungen an die Politik. 

Zu den Arbeitsschwerpunkten und Projekten der KGK gehört somit die Thematisierung der medizinischen Versorgung in Lippe, Prävention sowie die Teilnahme am Gesunde Städte-Netzwerk welches dafür eintritt, dass die Gesundheitsförderung tatsächlich im Alltag der Menschen ankommt.

Die Konferenz tagt zweimal jährlich und ist öffentlich.

Marianne Petersmeier
Geschäftsführerin KGK 
Telefon: (05231) 62 1701
E-Mail: MPtrsmr2krs-lppd

Protokolle der Kommunalen Gesundheitskonferenzen

Angebote der gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen

Die Krankenkassen und -versicherungen sind nach dem fünften Sozialgesetzbuch zur Erbringung von gesundheitsfördernden Leistungen verpflichtet (§ 20 SGB V). Seit dem Präventionsgesetz von 2016 stellen die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und privaten Krankenversicherungen (PKV) zusätzliche Mittel für gesundheitsfördernde Maßnahmen bereit. Gesundheitsförderung bezieht sich auf Maßnahmen, welche die Gesundheit insgesamt erhalten und fördern, ohne dies direkt mit dem Vermeiden bestimmter Krankheiten zu verbinden.  

Das Ziel des Präventionsgesetzes ist, die Gesundheit dort zu stärken, wo Menschen leben, lernen und arbeiten, also im Kindergarten, in der Schule Schule oder am Arbeitsplatz. 

Die Leistungen der verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen werden im jährlichen Präventionsberichtdokumentiert. 

Auch der Verband der privaten Krankenversicherungen engagiert sich für die Gesundheitsförderung und Prävention in den verschiedenen Lebenswelten. Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des PKV:Präventionsengagement der PKV 

Präventionsangebote

Primärpräventionsmaßnahmen sollen Sie als Versicherte/r motivieren und befähigen, die Erhaltung Ihrer Gesundheit zu fördern. In Präventionskursen können neues Wissen und neue Fertigkeiten erworben werden, um diese selbstständig weiter anzuwenden sowie in den (beruflichen) Alltag zu integrieren.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die Zentrale Prüfstelle Prävention bieten eine Online-Suche für qualitätsgeprüfte Präventionskurse die von der gesetzlichen Krankenversicherung bezuschusst werden. Die Kurse bewegen sich in den vier Themenfeldern Bewegung, Stressbewältigung/Entspannung, Ernährung und Umgang mit Suchtmitteln. Finden Sie Ihren Gesundheitskurs der GKV

Der Verband der privaten Krankenversicherung bietet ebenfalls eine Online-Übersicht zu den vom PKV geförderten Präventionsprogrammen. Informieren Sie sich hier

Präventionsangebote für Kinder

Schulen und Kindergärten können diverse Präventionsangebote der gesetzlichen Krankenkassen kostenlos in Anspruch nehmen. Zusätzlich bieten einige Krankenkassen finanzielle Förderungen zu eigenen Projektideen an. Neben den Krankenkassen bieten auch andere Einrichtungen, wie zum Beispiel der KSB Lippe e.V., gesundheitsfördernde Angebote an. 

Die folgenden Angebote sind ein Auszug der verfügbaren Präventionsprogramme der gesetzlichen Krankenkassen (nach Alphabet) für Schulen und Kindergärten. Weitere Informationen und Ansprechpersonen finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten der Krankenkassen: 

AOK
Jolinchen Kidsfür Kinder bis 6 Jahre (Gesundheit als Entdeckungsreise)
Henrietta: Theater für GrundschulkinderKindertheaterstücke zu den Präventionsfeldern Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit heran.  

BARMER
Ich kann kochen! Initiative für gesunde Ernährung im Kindesalter.

DAK
Fit4future Kidsfür mehr Bewegung, gute Ernährung, eine stressfreie, positive Lernatmosphäre und die Schaffung einer gesunden Lebenswelt Schule. 

IKK classic 
Die Kleinen stark machen mit Bewegungs- oder Ernährungsmodul. 
DIE RAKUNS – Das Gesunde Klassenzimmer Bundesweites Programm zur Gesundheitsbildung und -förderung in Grundschulen mit der Stiftung Kindergesundheit.

Techniker Krankenkasse (TK)
Die TK unterstützt Kitas und Grundschulen mit höchstens 5.000 Euro bei der Planung und Umsetzung eines Gesundheitsprojekt auf Antrag. Bitte wenden Sie sich direkt an die TK

Informationen zu weiteren Angebote für Kindergärten finden Sie in unserer Angebotsübersicht.

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